Von der DISCIMUS Sino-German Klasse der Foreign Language School Attache to Anhui Normal University zur ETH Zürich

Veröffentlichungsdatum:2026-10-27  Quellen:DISCIMUS  Anzahl der Aufrufe:13

 

Rao Ruocheng auf einem Gruppenfoto mit Dr. Hu, dem Direktor des DISCIMUS-Instituts, Herr Ji und weiteren Absolventinnen und Absolventen

 

Nach dem Abschluss der Mittelschule besuchte Rao Ruocheng die Shanghai High School East. Aufgrund seiner hervorragenden Leistungen wurde er in die Oberstufe der Shanghai High School aufgenommen. Durch eine glückliche Fügung lernte er jedoch die DISCIMUS Sino-German Klasse an der Foreign Language School Attached to Anhui Normal University kennen. Damit begann für ihn ein anderer Bildungsweg.

Nachdem Rao sich eingehend mit dem deutschen Bildungssystem und den späteren Studienmöglichkeiten beschäftigt hatte, entschied er sich, nach Wuhu in der Provinz Anhui zu gehen und dort die DISCIMUS Sino-German Klasse zu besuchen. Ein Jahr lang lernte er systematisch Deutsch und schuf damit eine solide sprachliche Grundlage für seinen späteren Schulbesuch in Deutschland.

Anschließend ging er nach Deutschland und besuchte das Evangelisches Schulzentrum Michelbach. Dort begann seine dreijährige Schulzeit in Deutschland.

Die drei Jahre vergingen wie im Flug. Im Juli dieses Jahres schloss Rao Ruocheng das Evangelisches Schulzentrum Michelbach mit hervorragenden Leistungen ab. Er erhielt Zulassungen von mehreren renommierten technischen Hochschulen, darunter der ETH Zürich, der Technischen Universität München und der RWTH Aachen.

Schließlich entschied er sich für das Bachelorstudium Elektrotechnik und Informationstechnologie an der ETH Zürich. Sein Schwerpunkt soll im Bereich der physikalischen Halbleiter liegen. Damit beginnt für ihn ein neues Kapitel seines Bildungswegs.

 

 

 

Am Evangelisches Schulzentrum Michelbach wurde er von einer ausgeprägten humanistischen Atmosphäre empfangen. Jeden Abend stand eine Stunde für das selbstständige Lernen zur Verfügung, während Lehrkräfte aus den verschiedenen Fächern jederzeit Unterstützung anboten. Die Lehrkräfte kümmerten sich aktiv um die internationalen Schülerinnen und Schüler und begleiteten ihre sprachliche und schulische Entwicklung. Auch die Betreuerinnen und Betreuer im Internat unterstützten sie aufmerksam und halfen bei den kleinen und großen Fragen des Alltags.

 

 

Am ersten Tag von Rao Ruochengs Ankunft in Deutschland am Frankfurter Flughafen holten ihn die Lehrkräfte des DISCIMUS-Instituts ab

 

 

Rao Ruocheng kommt an seiner Schule in Deutschland an und meldet sich dort an

 

Früher hatte Rao wenig Interesse an Fächern wie Geografie und Geschichte. Im deutschen Unterricht entdeckte er nach und nach den besonderen Reiz der Geisteswissenschaften. Er lernte, kritisch zu denken, Sachverhalte differenziert zu beurteilen und aus vorhandenem Wissen ein eigenes, zusammenhängendes Wissenssystem aufzubauen.

 

 

Rao Ruocheng nimmt am internationalen Austauschprogramm Erasmus+ teil, das von seiner Schule angeboten wird

 

Der Unterricht beschränkte sich nicht auf theoretisches Wissen aus Büchern. Im naturwissenschaftlichen Unterricht führte er selbst Experimente in Physik, Chemie und Biologie durch. In den geisteswissenschaftlichen Fächern beschäftigte er sich mit historischen Quellen und audiovisuellen Materialien. Praktisches Arbeiten und selbstständiges Forschen spielten eine wichtige Rolle.

 

 

Der Schulleiter verlieh jeder chinesischen Absolventin und jedem chinesischen Absolventen den Preis für die beste Integration

 

 

Der Schulleiter überreicht Rao Ruocheng sein Abschlusszeugnis

 

 

Der Schulleiter überreicht Rao Ruocheng den Jahrespreis des Physikvereins

 

In einem Videointerview nach seinem Schulabschluss erzählte Rao, dass ihn die Zeit in Deutschland auch im Umgang mit Herausforderungen geprägt habe: Bei unerwarteten Situationen gelte es, ruhig zu bleiben, sich nicht aus der Fassung bringen zu lassen und besonnen nach einer Lösung zu suchen. Im Umgang mit Mitschülerinnen und Mitschülern aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen habe er gelernt, Meinungsverschiedenheiten konstruktiv zu lösen, miteinander zu kommunizieren und andere Sichtweisen anzunehmen.

 

 

Rao Ruochengs Mutter und Schwester nahmen an der Abschlussfeier seiner Schule teil

 

Nach ausführlichen Gesprächen mit seiner Familie und den Lehrkräften des DISCIMUS-Instituts für deutsch-chinesische Bildung sowie nach sorgfältiger Abwägung entschied sich Rao für das Studium Elektrotechnik und Informationstechnologie an der ETH Zürich. Die Bereiche Physik und Halbleitertechnologie möchte er künftig besonders vertiefen.

Er interessiert sich sehr für Zukunftstechnologien wie Robotik und Halbleitertechnik. Langfristig möchte er in einem dieser Bereiche arbeiten und die technologischen Möglichkeiten von morgen mitgestalten.

Auch fern der Heimat vergisst er nicht, dass er Chinese ist. Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Bachelor- und Masterstudiums hofft er, eine Brücke zwischen der chinesischen und der deutschen Kultur bauen und auf internationaler Ebene die Geschichten deutsch-chinesischer Begegnungen erzählen zu können.

Wenn er auf seine drei Schuljahre in Deutschland zurückblickt, dankt Rao Ruocheng zunächst sich selbst dafür, dass er sich damals entschlossen für diesen Weg entschieden hat.

Sein Dank gilt auch seinen Eltern für ihre Begleitung und Ermutigung, der DISCIMUS Sino-German Klasse an der Foreign Language School Attached to Anhui Normal University für das intensive Deutschjahr und die solide Vorbereitung auf die deutsche Schule sowie dem Evangelisches Schulzentrum Michelbach für ein offenes und hochwertiges Umfeld, in dem er sich entwickeln konnte.

Die Lehrkräfte und Wegbegleiter, denen er begegnet ist, und die Unterstützung, die er erfahren hat, haben gemeinsam dazu beigetragen, dass Rao Ruocheng heute an diesem Punkt steht.

Der Weg liegt noch vor ihm, und seine Suche geht weiter. Am Beginn eines neuen Abschnitts an einer der weltweit führenden technischen Hochschulen soll Rao das Wissen, die Fähigkeit zum kritischen Denken und das Verantwortungsbewusstsein, die er auf seinem bisherigen Weg erworben hat, mitnehmen. Wir wünschen ihm, dass er seiner Leidenschaft folgt, im weiten Feld der Elektrotechnik und Informationstechnologie weiterforscht und Neues wagt. Die Offenheit und das Verständnis, die er durch seine interkulturellen Erfahrungen gewonnen hat, mögen ihm dabei helfen, eine Brücke zwischen Deutschland und China zu bauen.

Von Shanghai über Wuhu und Deutschland bis zur ETH Zürich: Rao Ruochengs Weg führt ihn an eine der weltweit führenden technischen Hochschulen.

Rao Ruocheng – ein neues Kapitel voller Entdeckungen beginnt!

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